Grenzen der Philosophischen Therapie

Nicht immer kann ein Gespräch gelingen, das an den Geist des Geprächspartners appeliert und das wesentlich auf gemeinsamer diskutierender und logischer Basis abläuft. Dies ist dann nicht möglich, wenn ein psychisches Problem vorherrscht, welches den Betroffenden so sehr vereinnahmt, dass hier von einem Überschuss von emotionaler und psychischer Selbstständigkeit gesprochen werden muss. Diese Selbstständigkeit überbordender Art setzt die Fähigkeit des Geistes, sich kontrolliert in Distanz zu diesem Problem zu setzen und damit frei darüber reflektieren zu können, außer Kraft und verunmöglicht daher das Gelingen der philosophischen Therapie.

Krankheitsbilder oder Störungen dieser Art sind bei Menschen mit schwerer Depression, Manie, bei Borderline, Schizophrenie oder generell Psychotischen Störungen zu finden. Die Therapie dieser Menschen muss ein Psychiater oder Psychologe übernehmen.

Martin Wende 

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